Manchmal liegt die Antwort im Napf.
Dein Hund ist unruhig, das Fell stumpf, der Bauch rebelliert. Du gibst alles – aber irgendwas blockiert. Vielleicht ist es nicht das Training. Vielleicht ist es, was darunter liegt.
Kennst du das?
→ Du kaufst nicht das billigste Futter. Du liest die Verpackungen.
→ Trotzdem: Das Fell könnte glänzender sein. Der Bauch ruhiger.
→ Dein Hund ist hibbelig, obwohl er müde sein müsste.
→ Er kratzt sich ständig. Oder leckt die Pfoten.
→ Du hast schon Marken gewechselt – aber richtig besser wurde es nie.
Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Und du machst nichts falsch. Die meisten Hundehalter wissen einfach nicht, worauf es wirklich ankommt – weil die Werbung etwas anderes erzählt als die Biologie.
Wenn das Futter nicht passt.
Der Körper reagiert – nicht immer sofort sichtbar, aber spürbar.
70–80% des Immunsystems sitzen im Darm. Ein gestresster Darm bedeutet chronische Mikroentzündungen – das zeigt sich in Fell, Haut, Energie. Und in einem Nervensystem, das nie ganz zur Ruhe kommt.
Billige Füllstoffe wie Weizen, Mais und Zucker treiben ihn hoch – und lassen ihn abstürzen. Das Ergebnis: Energiespitzen, dann Erschöpfung. Ein Hund, der aufgedreht wirkt, dann plötzlich platt ist.
Das Stresshormon. Der Körper unterscheidet nicht zwischen Gefahr und Unwohlsein. Juckreiz, Bauchweh, Unruhe – alles wird als Bedrohung verarbeitet. Der Hund ist im Überlebensmodus.
Im Stressmodus wird der präfrontale Kortex heruntergefahren – der Teil, der für Impulskontrolle zuständig ist. Der Hund kann nicht anders. Er ist nicht stur. Er ist überlastet.
Das ist keine Theorie. Das ist Biologie. Und genau deshalb beginnt Veränderung oft im Napf.
Was die meisten übersehen.
Du achtest auf gutes Futter im Napf – aber was landet zwischendurch im Maul? Leckerlis. Klingt harmlos, oder?
5 Leckerlis am Tag × 7 Tage × 4 Wochen =
140 im Monat140 mal Zucker, Getreide, Chemie – während du vorne hochwertiges Futter in den Napf gibst.
✗ Was drin ist (Supermarkt)
Getreide (Hauptbestandteil), Zucker versteckt als „Glucose“, 4% Fleisch, künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe
✓ Was drin sein sollte
100% Fleisch, keine Füllstoffe, keine Zusätze, offene Deklaration – du weisst genau, was dein Hund bekommt
Stell dir vor, es wäre anders.
Nicht von heute auf morgen. Aber Schritt für Schritt. So kann es aussehen:
Vorher
Stumpfes Fell, Schuppen. 3–4 grosse Haufen am Tag. Nach dem Fressen aufgedreht, zwei Stunden später platt. Kratzt sich ständig. Kann nicht zur Ruhe kommen. Schlingt das Futter.
Nachher
Fell glänzt, kein Juckreiz. 1–2 kleine, feste Haufen. Konstante Energie über den Tag. Kann entspannen ohne erschöpft zu sein. Frisst mit Genuss, aber ohne Panik.
Das ist kein Werbeversprechen. Das ist, was ich bei meinen eigenen Hunden erlebt habe.
Weil ich selbst lange gesucht habe.
Ich hab lange gedacht, ich mach alles richtig. Gutes Futter gekauft, auf die Verpackung geschaut, dem Tierarzt vertraut. Trotzdem hatte ich das Gefühl: Da stimmt was nicht.
Es hat über ein Jahr gedauert – viele Tierarztbesuche, teure Spezialfutter, Tests – bis ich angefangen hab, selbst zu recherchieren. Nächte um die Ohren gehauen. Gelesen, verglichen, hinterfragt.
„Und dann hab ich verstanden, worauf es wirklich ankommt. Was auf der Verpackung steht – und was nicht. Was der Körper braucht – und was nur füllt.“
Deshalb bin ich heute ANiFiT-Fachberaterin. Nicht um Futter zu verkaufen – sondern weil ich mir dieses Wissen früher gewünscht hätte. Egal ob dein Hund Probleme hat oder du einfach sichergehen willst.
Meine Empfehlung
Zum Kennenlernen – für erwachsene Hunde und Welpen:
Verschiedene Nassfutter-Sorten zum Testen. So findest du raus, was schmeckt.
Grössere Dosen, mehr Inhalt. Perfekt zum Ausprobieren.
Trocken oder Feucht, für kleine oder grosse Rassen. Der beste Start ins Leben.
Persönliche Beratung · Lieferung nach Hause · Kein Abo-Zwang
Nicht sicher, ob das Futter ein Thema ist?
Mach den Napf-Check. 20 Fragen, 3 Minuten. Danach weisst du mehr – und ich nehme dich mit auf eine kleine Reise mit Tipps und Hintergrundwissen.
Zum Napf-Check →Kostenlos. Mit Herz geschrieben. Kein Verkaufsdruck.
