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Ständiges Kratzen – Wenn das Futter die Ursache ist

Entspannter Hund liegt ruhig – gutes Futter kann Verhalten beeinflussen

Er kratzt sich. Ständig. Am Ohr, am Bauch, an der Seite. Oder er leckt seine Pfoten, bis sie rot sind. Du hast Flöhe ausgeschlossen, vielleicht sogar einen Allergietest gemacht. Und trotzdem: keine Ruhe. Bevor du zum nächsten Spezialisten rennst – schau mal in den Napf.

Warum Kratzen nicht immer Allergie bedeutet

Wenn ein Hund sich ständig kratzt, denken die meisten sofort an Allergie. Der Tierarzt macht einen Test, verschreibt Spezialfutter oder Medikamente. Manchmal hilft es. Oft nicht.

Was viele nicht wissen: Juckreiz ist häufig keine Allergie – sondern eine Reaktion auf das, was täglich im Napf landet.

Nicht weil das Futter „schlecht“ ist. Sondern weil es nicht passt. Oder weil etwas drin ist, das der Körper nicht gut verarbeiten kann.

„Ich hab lange gedacht, mein Hund hat eine Allergie. Bis ich verstanden habe: Sein Körper hat mir einfach gezeigt, dass etwas nicht stimmt.“

Was im Körper passiert

Der Darm ist das grösste Immunorgan. Wenn dort etwas aus dem Gleichgewicht gerät – durch Füllstoffe, Zusätze, minderwertiges Protein – reagiert der Körper.

Nicht immer mit Durchfall oder Erbrechen. Oft zeigt es sich an der Haut:

  • Ständiges Kratzen ohne erkennbare Ursache
  • Rote, entzündete Pfoten vom Lecken
  • Ohren, die ständig gerieben oder geschüttelt werden
  • Stumpfes Fell, Schuppen, „Hundegeruch“
  • Hotspots oder kahle Stellen

Das sind keine Zufälle. Das sind Signale.

Die üblichen Verdächtigen im Futter

Was oft Probleme macht

  • Getreide als Hauptbestandteil – Weizen, Mais, Soja. Billige Füllstoffe, die der Hund kaum verwerten kann.
  • Zucker – versteckt als Glucose, Karamell, Melasse. Füttert Entzündungen.
  • Künstliche Zusätze – Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker.
  • „Tierische Nebenerzeugnisse“ – Klingt harmlos, kann alles sein: Federn, Hufe, Schnäbel.
  • Minderwertiges Protein – Nicht die Menge zählt, sondern die Qualität.

Und dann sind da noch die Leckerlis. 5 am Tag klingt harmlos – sind aber 140 im Monat. Wenn die voller Zucker und Getreide sind, untergräbst du jeden Tag das gute Futter im Napf.

Wann du genauer hinschauen solltest

Warnsignale

Wenn dein Hund sich blutig kratzt, offene Wunden hat oder das Kratzen plötzlich und heftig auftritt – geh zum Tierarzt. Das kann auch ein Parasitenbefall, eine Infektion oder eine echte Allergie sein.

Aber wenn das Kratzen schleichend kam, nie ganz aufhört und keine klare Ursache hat – dann lohnt sich der Blick auf die Ernährung.

Was du tun kannst

Bevor du teure Tests machst oder das nächste Spezialfutter kaufst:

Schritt 1: Schau dir an, was wirklich im Futter steckt. Nicht die Vorderseite der Verpackung – die Rückseite. Die Zutatenliste. Was steht an erster Stelle? Was ist alles drin, das du nicht aussprechen kannst?

Schritt 2: Denk an die Leckerlis. Wie viele gibt es am Tag? Was ist drin?

Schritt 3: Beobachte deinen Hund. Nicht nur das Kratzen – auch Fell, Energie, Verdauung. Der Körper zeigt dir mehr, als du denkst.

Juckreiz ist keine Krankheit.
Es ist eine Nachricht. Die Frage ist: Hörst du zu?

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